Der Riesenschnauzer ist der größte Spross der Schnauzerfamilie.

 

Er soll von bayrischen Bauern- und Metzgershunden abstammen. Man nannte ihn Russenschnauzer, Bärenschnauzer und schließlich Münchner Schnauzer oder bezeichnete die großen, rauhaarigen Bewacher der Brauereiwagen als Bierschnauzer. 1925 wurde er offiziell als Diensthund anerkannt und gehört noch heute zu den 8 anerkannten Gebrauchshunderassen.

 

Er ist ein temperamentvoller Draufgänger und trotzdem ruhig und besonnen, ein unerschrockener Hund mit gutartigem Charakter und zuverlässigem Schutztrieb. Der wehrhafte, respekteinflößende Riese hat ein weiches Herz und braucht viel Zuwendung, eine konsequente Führung ohne unnötige Härte, die Geduld und Hundeverständnis erfordert. Durch seine Herkunft bedingt, ist er oft etwas misstrauisch gegenüber Fremden.

 

Der Riesenschnauzer eigenet sich hervorragend als Familienhund, Begleithund, Sporthund und Diensthund.

Zur Pflege des Hundes gehört das regelmäßige Trimmen des Fells. Ab und zu muss er auch zum Friseur um wieder in Form geschnitten zu werden. Ein sehr großer Vorteil ist, dass er sehr wenig Haare verliert. Das drahtige, harte Haar ist schmutzabweisend und dadurch sehr pflegeleicht. Beim Riesenschnauzer gibt es zwei Farbschläge, die da wären: rein schwarz und pfeffer/salz.

 

Der Standard erlaubt für diese Rasse eine Schulterhöhe zwischen 60-70cm. Hierzu ist allerdings zu bemerken, dass Rüden in der Regel 67-70cm groß werden und dabei zwischen 40-50kg wiegen. Hündinnen bleiben in der Regel etwas kleiner, sie werden 62-66cm groß und wiegen 30-40kg.